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V O R T R A G S R E I H E  

VHS-Essen, Am Burgplatz 1, 15:30 Uhr, Raum: siehe Foyer-Display

 

in Kooperation mit FossilienFreunde-Essen.de 

 

Muschelkalkmeer NRW ...

Wollhaarmammut ...

 

30.11.2019        240 Mio. Jahre vor unserer Zeit – das Muschelkalkmeer in NRW

Eine Seelilie, Encrinus liliiformis, wurde zum Fossil des Jahres 2019 gewählt. Bekannt sind fossile Seelilien nicht nur aus Süddeutschland, sondern auch im östlichen NRW wurden tolle Funde gemacht. Mit diesen Fundstellen aus dem damaligen Muschelkalkmeer befasst sich der Vortrag. Es wird erklärt, ob diese „Lilie“ wirklich eine Pflanze war. Aber nicht nur Seelilien sondern auch Muscheln, Ceratiten (Verwandte der Ammoniten) und einiges mehr bevölkerten das Meer. Mitgebrachte eigene Funde veranschaulichen die damalige Lebensgemeinschaft.

Ltg.: Udo Buttjer


25.01.2020        Das Wollhaarmammut

Das Wollhaarmammut, kurz Mammut genannt, war in der letzten Kaltzeit im eurasischen Raum und in Nordamerika weit verbreitet. Bekannt ist es durch viele gut erhaltene Funde und durch von steinzeitlichen Menschen geschaffene Artefakte.
Der Vortag geht folgenden Fragen nach: Wie hat sich das Mammut stammes-geschichtlich entwickelt? Wie war sein Lebensraum? Warum ist es am Ende der Kaltzeit zusammen mit vielen Großtieren ausgestorben?

Ltg.: Gerhard Beißner

 

 

Braunkohle… Bernstein …

Neandertaler… Lebende Fossilien…

 

07.03.2020 Der Braunkohletagebau Hambach und seine Fossilien.

Braunkohle ist derzeit in aller Munde. Der Vortrag behandelt aber nicht die Klimaproblematik, sondern er berichtet über Entstehung und Abbau. Steinkohle und Braunkohle werden gegenüber gestellt und der Frage nachgegangen weshalb es im Ruhrgebiet keine Braunkohle und im Aachener Raum keine Steinkohle gibt. Der Referent berichtet von seinen Eindrücken während einer Exkursion im Juli 2019 in den Tagebau Hambach und die Ausbeute von Fossilien.

Ltg.: Team Udo Buttjer

 

25.04.2020  Bernstein: Bernstein hat schon immer die Menschen fasziniert.

Schmuck wurde schon sehr früh daraus gefertigt und hat seinen Reiz bis heute nicht verloren. Viele Deutungen bezüglich seiner Entstehung hat es gegeben, das ist aber jetzt geklärt. Die eingeschlossenen Tiere und Pflanzen können mit modernen Mitteln fast "zum Leben erweckt" werden. Ergänzend zu unserem Vortrag über die Braunkohle kann man erfahren, weshalb man in NRW keinen Bernstein findet, wohl aber in den Abbaugebieten im Osten Deutschlands.

Ltg.: Team Gerlinde Marzi

 

09.05.2020 Neandertaler im Neandertal

Ich bin ein Neandertaler - Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass wir modernen Menschen Gene des Neandertalers aufweisen. Wir begeben uns in diesem Vortrag auf die Spuren dieser Eiszeitjäger die vor vielen Jahren aus dem warmen Afrika in das eisige Neandertal gewandert sind. Was sie bewogen hat und wie sie es geschafft haben sich den Gegebenheiten der damaligen Zeit anzupassen wird geschildert. Es ist geplant am Sonntag den 10.05. 2020 eine gemeinsame Exkursion ins Neandertalmuseum zu unternehmen, dort eine Führung zu buchen und weitere Eindrücke zu gewinnen. Ltg.: Gerd Beißner

 

06.06.2020 Lebende Fossilien. Einige Tiere und Pflanzen haben scheinbar unverändert seit Jahrmillionen überdauert und gleichen Arten, die man sonst nur als Fossilien überliefert kennt. Was führt dazu, dass solche "lebenden Fossilien" entstehen und welche Gruppen verdienen diese Bezeichnung? Der Vortrag beleuchtet das Konzept des "lebenden Fossils", die Problematik des Begriffs und die Bedeutung.

Ltg.: Kai Caspar

 

 

Die FossilienFreundeEssen -

seit 1982 an der VHS Essen 

Burgplatz 1, 45127 Essen

 

 

Der Vorstand

FossilienFreundeEssen

Im Januar 2018 wurden sie einstimmig gewählt:  

1.Vorsitzender: Udo Buttjer

2.Vorsitzende: Gerlinde Marzi

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken unseren Mitgliedern, dass sie sich für die Wahl zur Verfügung stellten. Wir gratulieren und freuen uns auf eine gute, kreative Zusammenarbeit. Gleichzeitig bedanken wir uns bei dem scheidenden Vorstand, Michael Nählen und Hannelore Kahmann, für ihre langjährige Tätigkeit. Wir haben viele gemeinsame interessante Stunden verbracht.

Besonders gern erinnern wir uns an die mehrtägigen Exkursionen nach Lägerdorf in die Oberkreide, in den Jura von Süddeutschland und in den Muschelkalk von Brakel. Aber natürlich auch an die vielen Tages-Exkursionen ins Karbon am Piesberg, das Coniac vom Haarstrang, im Devon der Eifel und zu verschiedenen Fundpunkten im Münsterländer Becken. Alles war optimal organisiert und hat unseren Horizont sehr erweitert. Ein besonderer Höhepunkt in jedem Jahr war die Barbarafeier. Da blieben keine Wünsche offen! Nochmals recht herzlichen Dank für Euren Einsatz! 

Wir freuen uns, dass wir auch weiterhin auf Euch und Eure Erfahrungen zählen können. 

Die FossilienFreundeEssen  [HP]

 

Unsere Mitglieder sammeln seit vielen Jahren Fossilien an Baustellen, in Sandgruben und Steinbrüchen, an Meeresküsten bei Ebbe und Flut, auf Hügeln und Bergen, an Flussläufen und Feldrändern.

 

Wir Sammler haben eine Vielfalt an Fossilien geborgen.

Im regionalen Bereich können wir aus den Erdzeitaltern Devon, Karbon, Kreide, Tertiär und Quartär Fossilien finden.

 

Im weiteren Umkreis finden wir Fossilien aus den Erdzeitaltern Kambrium, Ordovizium, Silur, Perm, Trias und Jura.

Seit mehr als 35 Jahren finden in der VHS Essen unsere Fachvorträge und Fossilien-Ausstellungen statt. 

 

Interessiert?    Dann besucht unsere 
Veranstaltungen in der VHS Essen.  
:-)

 

 

 

 

 

 

 

Die Fossilien-Ausstellung fand statt in der Volkshochschule Essen

Die Ausstellung wurde  am 16. April 2013 beendet.

 

Die aktuelle Fossilien-Ausstellung in der Volkshochschule Essen, Am Burgplatz 1,

ist in der Zusammensetzung der Exponate einmalig. Denn hier präsentieren Mitglieder der FossilienFreundeEssen ihre vor ca. 30 Jahren geborgenen Fossilien. Zum Einen sind dies Fundstücke aus der Baugrube des Gildehofplatzes in Essen Stadtmitte und zum Anderen Fossilien von der Autobahnbaustelle der A31 aus Dorsten Hardt.
Der Essener-Grünsand aus dem Cenomanium (Oberkreide) kam bei den Ausschachtungsarbeiten der Baugrube am Gildehofplatz ans Tageslicht. Einige Mitglieder erkannten das fossilreiche Material.

 

Alle Hobbyfreunde wurden informiert und im Einvernehmen mit der Baugesellschaft konnten wir nach Feierabend in der Grube Fossilien suchen. Diese kamen zum größten Teil in Steinkernerhaltung vor. Die damals aufgeschlossenen Gesteinsablagerungen des Cenomaniums, die einen Zeitraum von 6 Millionen Jahren dokumentieren, bestanden aus Sanden, Sandsteinen, glaukonitischen Sandmergelsteinen und Brauneisensteinkonglomeraten sowie anderem Material. Die Gesteinsbeschaffenheit lässt sich auch mehr oder weniger an den Fossilien erkennen. Sie sind grobkörnig bis feinkörnig, glatt bis rau, tonig bis ganz fest, mit Farbtönen über gelb-braun bis grau, bräunlich und grünlich, teilweise schwarz phosphoritisiert. Sehr große Ammoniten mit ausgewaschenen Lobenlinien bis hin zu ganz kleinen Ammoniten waren die vorwiegenden Funde und sind ausgestellt. Auch Nautiliden in stattlicher Größe, Turriliten und mehrere Arten der Schloenbachien, wurden aus dem verhältnismäßig kleinen Areal der Stadtmitte in Essen geborgen. Einige Schnecken und Muscheln liegen in Schalenerhaltung vor. Zu den seltenen Funden gehören Seeigel, Belemniten, Schwämme, Haifischzähne und Brachiopoden.


Vor 100 Millionen Jahren erreichte das Nordmeer das Ruhrgebiet und lagerte in der Unteren Oberkreide, dem Cenomanium den Essener Grünsand in der Randfazies ab. Die Typusregion ist das Ruhrgebiet zwischen Essen und Dortmund.

Die Fossilien aus dem Bottroper Mergel, dem Unter Campanium (Oberkreide) an der AB-Baustelle aus Dorsten Hardt sind vor rund 83,5 Millionen Jahren entstanden. Sandmergelsteine, Tonmergelsteine, Kies- und Phosphoritknollen und weitere Materialien mit Glaukonitanteilen lagerten sich ab. Über längere Zeit konnten wir an dieser Baustelle arbeiten und fanden Belemniten, Inoceramen, doppelklappige Muscheln, Ammoniten, Nautiliden, Schnecken, Brachiopoden, Schwämme, Seeigel und deren Stachel, äußerst seltene Seelilien und umgelagerte Ammoniten aus dem unteren und mittleren Jura, die teilweise phospho-ritisiert sind. Die Fossilien liegen zum größten Teil in Steinkernerhaltung vor, wobei die braun-gelben Farben und die grün-blauen Töne sich in der Ausbeute die Waage halten. Die Fossilien sind aus der granulataquadrata- bis lingua/quadrata-Zone. Die Fossilien aus dem Bottroper Mergel stammen aus einem flachmarinen Millieu.

 

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